Akupressurmatte + Kissen: Meine Erfahrungen

Wer viel vor dem PC sitzt und zugleich ein Smartphone besitzt, kennt ihn nur zu gut: Den „Handynacken“. Ein neumodischer Begriff, welcher bei immer mehr Physiotherapeuten ankommt. Wir machen einen Buckel, sitzen zu lange in einer falschen Körperhaltung und am Ende ist alles verspannt. Es zieht von den Schultern in den Nacken. Kopfschmerzen bis hin zur Migräne sind möglich.

Akupressurmatte + Kissen: Meine Erfahrungen

Selbsthilfe in den eigenen vier Wänden

Um dem entgegenzuwirken, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten zur Selbsthilfe. Ungewöhnlich, aber wirksam, ist bspw. die Akupressurmatte. Es handelt sich dabei um eine mit Tellern und Zacken besetzte Unterlage. Du legst dich auf diese und die Stacheln dringen in deine Haut ein. Natürlich ohne diese zu verletzen. Aber tief genug, um deine Durchblutung anzuregen.

Dies merkst du jedoch erst später, nachdem du einige Minuten auf der Matte gelegen hast. Wegen ihrem Aussehen, wird sie auch Fakirmatte genannt. Diese wirkt auf den ersten Blick brutal, aber an das piksende Gefühl gewöhnt man sich schnell.

Was ich auch immer griffbereit habe, das ist ein Foam Roller: Neudeutsch auch „Faszienroller“ genannt. Die gibt es in sehr unterschiedlichen Ausführungen. Für mich ist sie Gold wert, wenn es um das Entspannen von Schultern und Nacken geht. Wie man sie richtig anwendet, dazu gibt es zahlreiche Videos auf YouTube. Denn die Faszienrolle kann dir auch schaden. Bspw. wenn du sie am unteren Rücken verwendest, wo deine Wirbelsäule aufgrund fehlender Rippen nur eine geringe Stabilität besitzt.

Zwei wichtige Stretching-Regeln

Auch ohne Geräte kannst du dich wunderbar dehnen. Ich baue dies in meine Morgenroutine ein, bevor der Tag so richtig startet. Durch befreundete Physiotherapeuten habe ich mir dabei zwei wichtige Stretching-Regeln gemerkt.

  1. Eine Dehnung wird umso effektiver, je länger sie anhält. Verharre 30 Sekunden oder mehr in einer Position. Solange sie schmerzfrei bleibt, wirst du einen deutlichen Unterschied merken. Wohingegen nur wenige Sekunden kaum bis gar keinen Effekt erzielen.
  2. Fokussiere dich beim Dehnen deiner Schultern, des Nackens etc. auf deine Atmung. Mit jedem Ausatmen versuchst du ein Stück weiter in die Dehnung zu gehen. Von Tag zu Tag solltest du merken, dass die trainierten Sehnen und Muskeln flexibler werden.

Kein Ersatz für professionelle Hilfe

Solltest du merken, dass deine Verspannungen in Eigenregie nicht zu bewältigen sind, hol dir professionelle Hilfe. Ein guter Physiotherapeut oder Chiropraktiker ist jeden Euro wert. Allerdings sollte er nicht sein 08/15-Programm an dir ausüben. Eine individuelle Therapie und eine Erfassung deines gesamten Bewegungsapparates sind wichtig.

About Marvin

"Meine Vision ist es, möglichst vielen Menschen in gesundheitlicher, mentaler und/oder finanzieller Hinsicht zu helfen."

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