Grundumsatz, Leistungsumsatz & Gesamtumsatz

Derzeit bekomme ich bei YouTube und Facebook wieder reichlich Werbung zum Abnehmen angezeigt. Da werden die tollsten Programme beworben. Jeder weiß es besser und schimpft auf die anderen. Eine erstaunlich gut laufende Industrie, wie es scheint. Wer abnehmen möchte, sollte es für den Anfang ganz simpel halten. Hierbei ist das Verständnis um drei Begriffe ganz entscheidend: Grundumsatz, Leistungsumsatz & Gesamtumsatz.

Grundumsatz, Leistungsumsatz & Gesamtumsatz

Dein Grundumsatz

Los geht es mit jener Energiemenge, welche dein Körper für die Aufrechterhaltung seiner Körperfunktionen benötigt. Du atmest, verdaust etc. Wichtig ist, dass du dieses Minimum täglich erfüllst, damit dein Körper nicht auf Sparflamme laufen muss. Hierfür findest du zahlreichte Webseiten, welche deinen Grundumsatz berechnen.

Nach der Eingabe von einigen Eckdaten (Gewicht, Größe, Alter, Grad der Aktivität), kommt eine Schätzung heraus.

Dein Leistungsumsatz

Beruflich bedingt sitze ich sehr viel am Laptop. Also liegt mein Grundumsatz relativ niedrig. Dies gilt es mit entsprechenden Aktivitäten auszugleichen. Sport, Kind und Hund helfen mir dabei. Sie bringen Bewegung ins Leben und genau darum geht es beim Leistungsumsatz. Vor allem deine körperlichen Beschäftigungen zählen hier hinein. Wobei du geistige Arbeit auch nicht unterschätzen darfst.

Dein Leistungsumsatz bringt also ein Extra dazu. Netflix & Co helfen dir wenig ihn anzuheben, viele Spaziergänge, Sport und generell mehr Bewegung hingegen schon.

Dein Gesamtumsatz

Addiere Grundumsatz und Leistungsumsatz miteinander, um deinen Gesamtumsatz zu ermitteln. Dieser Wert versteht sich als deine Grenze. Führst du dir mehr Kalorien zu, erfolgt langfristig eine Gewichtszunahme. Bleibst du unter deinem Gesamtumsatz, kannst du schrittweise abnehmen.

Dass diese Online-Rechner nur eine grobe Schätzung abgeben, muss dir klar sein. Ebenso der Fakt, dass du an manchen Tagen aktiver bist als an anderen. Deshalb hilft es, nicht nur deine tägliche Kalorienbilanz zu betrachten, sondern Woche für Woche abzurechnen.

Da gibt es das begehrte Stück Kuchen am Wochenende mit der Familie o.Ä. Dafür hast du dann in der Woche eisern gespart. Um nur ein Beispiel zu nennen. 🙂

Kalorien zählen bis zum Abwinken

Nun entsteht der Eindruck, man müsse fortan, für den Rest seines Lebens, nur noch Kalorien zählen. Ich empfehle dir, für mindestens vier Wochen ein Ernährungstagebuch zu führen. Zum einen um deine zugeführten Kalorien pro Tag zu erfassen. Zum anderen, um zu prüfen, wie gesund und abwechslungsreich du wirklich isst.

Solltest du ein Pragmatiker wie ich sein, lässt sich das Kalorienzählen mit der Zeit vernachlässigen. Vorausgesetzt du isst überwiegend dieselben Mahlzeiten und behältst deren Brennwert im Hinterkopf.

Parallel dazu gleichst du dich immer wieder im Spiegel ab. Ich bin kein Freund des ständigen Wiegens. Stattdessen schaue ich mir die Veränderungen im Spiegel an. Ggf. mit einem Foto pro Woche festgehalten, um besser vergleichen zu können. Außerdem achte ich auf mein Wohlgefühl. Also ob mein Gewicht mich zufriedenstellt oder Handlungsbedarf besteht.

Daraus lässt sich eine Routine entwickeln, welche nicht viel Zeit in Anspruch nimmt.

About Marvin

"Meine Vision ist es, möglichst vielen Menschen in gesundheitlicher, mentaler und/oder finanzieller Hinsicht zu helfen."

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