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Steuern zahlen bedeutet erfolgreich sein

Wir haben vor einigen Tagen unsere Steuer für 2015 fertig gemacht und abgeschickt. Unser Steuerprogramm errechnet dann den ungefähren Betrag den wir nachzahlen müssen oder zurückerhalten sollten. Von jahr zu Jahr verschieben sich hier ein paar Ausgabeposten. Fahrten zur Arbeit werden mehr oder weniger, der Kinderfreibetrag hat das erste Mal voll gegriffen, Erhöhung vom Kita-Geld usw. Da kommt schon einiges zusammen und dennoch war es dieses Mal knapp. Für 2016 werden wir definitiv etwas nachzahlen müssen. Einfach deshalb, weil das Jahr schon jetzt so gut gelaufen ist. Und da kam mir bei einem Spaziergang die Idee zu diesem Artikel.



Die Angst vorm Steuern zahlen

Über dem Begriff „Steuern“ lastet ein dicker Schatten. Vielmehr noch, für die meisten Selbstständigen stellt es ein rotes Tuch dar. Wie viel wird das Finanzamt wohl in diesem Jahr verlangen? Was bleibt mir am Ende noch vom Ersparten übrig? Ich betrachte es nun sehr nüchtern: Mit der Steuererklärung 2015 wird es das letzte Mal eine Rückzahlung geben. (hoffe ich zumindest)

Ein großer Nachteil von stark online-basierten Unternehmen ist, dass man wenig entgegenzusetzen hat. Ausgaben für Strom, Internet, Arbeitszimmer, Hosting etc. fallen nicht sonderlich ins Gewicht. Auch die Kosten für einige Domains im Jahr bedeuten ab einem gewissen Einkommen kaum noch etwas.

Die Angst vor den Steuern besteht glaube ich deshalb, weil viele einmal im Jahr schlagartig merken, dass sie mal wieder über ihre Verhältnisse gelebt haben. Wenn ich gut verdient habe, möchte ich dafür auch Steuern zahlen. Ich habe kein Problem , denn wenn ich sehe was meine Frau an Lohnsteuer die letzten Jahre abdrücken musste, bin ich noch sehr gut weggekommen.

Angst vorm Steuern zahlen muss also nur der haben, welcher sie nicht von vornherein mit bedacht hat. Eigentlich ist das so gut wie unmöglich, denn ab einem bestimmten Maß verlangt das Finanzamt eine quartalsweise Steuervorauszahlung. Wenn dann das aktuelle Jahr besser läuft als das Letzte, dann weiß ich, dass dieser vorausgezahlte Betrag wohl nicht genügen wird und plane dies entsprechend mit ein.



Mehr Steuern = Mehr Erfolg

Es geht also nur um diese nötige Weitsicht, die für viele Bereiche des Lebens gilt. Wenn meine Ausgaben in etwa gleichgeblieben sind, dann bedeutet es für mich „Mehr Steuern = Mehr Erfolg“. Also muss ich irgendetwas richtig gemacht haben. Vor allem dann, wenn man an einen Punkt angekommen ist, an dem einfach nicht gearbeitet werden kann. Dann heißt es „work hard and smart“. Damit meine ich vor allem einen Teil der Zeit ins passive Einkommen zu investieren, während gleichzeitig das Haupteinkommen stabil auf einem hohen Niveau bleibt.

Die Ansicht: „Wer Steuern zahlt ist erfolgreich“, verschont uns zwar nicht vor dem Finanzamt, aber es lässt einen die Dinge lockerer sehen. Alles nur eine Frage der Planung. 😉

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3 Kommentare

  1. Hallo Marvin,
    das ist ein sehr guter Gedanke. Im Grunde denke ich auch so, aber es ist schon etwas deprimierend wenn die größte „Ausgabe“ im Jahr die Steuer ist. Wenn das Jahr 2016 so weiter läuft, dann wird dieser Fall tatsächlich eintreffen. Keine meiner Ausgaben (z.B. Miete, Versicherung, Lebensmittel, etc…) wird in der Summe so hoch sein, wie meine voraussichtliche Steuernachzahlung! Klar, das impliziert, dass es ein finanziell erfolgreiches Jahr war, aber auf der anderen Seite ist es auch schon ziemlich…

    Ich zahle gern Steuern, aber man was mir nicht gefällt ist, dass sparsame Menschen, die nicht „künstlich“ ihre (Betriebs)Ausgaben aufblähen nicht gefördert werden. Wie Du schon sagst, als Online-Unternehmer hat man i.d.R. sehr geringe Ausgaben.

    Grüße
    Johannes

    • Wie gesagt, alles Planungssache. Wir werden für dieses und die kommenden Jahre einfach umdenken und hauptsächlich Anschaffungen planen die sich rechtens absetzen lassen. Von der „größten Ausgabe“ kann ich bei der Steuerzahlung nicht sprechen. Ich habe noch Frau und Kind. 😀

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